Unabhängigkeitsfest in Köln
Vorstandsmitglieder der Mali-Hilfe in Köln


Im Rahmen der Veranstaltungen zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit der Republik Mali trafen sich Malier aus ganz Deutschland in Köln.
Veranstalter war die Organisation der in Deutschland lebenden Malier CMEA.
Der Tag in Köln verlief in sehr aufgelockerter, afrikanischer Art. Der Vorsitzende von CMEA Dadji Touré begrüßte die etwa 150 Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet.
Für das Land Mali sprach die Vertreterin der Botschaft aus Berlin Mme Bagayoko Fatoumata Bah die Grußworte.
Erlebnisse von Männern der „ersten Stunde" und Ausblicke auf das Land Mali setzten den offiziellen Teil fort.
Ein Büffet nach malischen Rezepten, Musik Tanz und Quizspiele für die Kinder taten das ihre zu einem guten Gelingen.
Der 1. Vorsitzende der Mali-Hilfe e.V. Peter Brucker stellte den Verein und seine Arbeit vor.
Zahlreiche in Deutschland lebende Malier hatten die Arbeit von Mali-Hilfe noch nicht gekannt, waren aber um so begeisterter, als
sie von den realisierten Projekten in dem westafrikanischen Land erfuhren.
Die Tatsache, dass es in Longkamp ein „Mali-Haus" gibt, erstaunte umso mehr.
www.malihaus.de

Hintergrund der Unabhängigkeit
Mali feierte am 22. September 2010 das 50. Jubiläum seiner Unabhängigkeit. Gefeiert wird hier der Tag, an dem Malis erster Präsident Modibo Keita die Republik unter dem heutigen Namen ausrief. Der Name verweist auf das Königreich Mali (1240-1493), eines der großen mittelalterlichen Reiche am Niger, die die Region dominierten, bevor sie von Truppen aus dem Norden erobert
wurden und in kleinere Herrschaftsgebiete zerfielen.
Die Jubiläumsfeierlichkeiten in Mali sollen Gräben zuschütten und auch helfen, die Integration der verschiedenen Ethnien und insbesondere der im Norden rebellierenden Tuareg in die malische Nation voranzutreiben. Doch die Wirtschaftskrise, die weit verbreitete Armut und die damit verbundenen gesellschaftlichen Probleme werfen einen Schatten auf die zahlreichen Feiern.
Mali ist zwar frei, aber nach wie vor fehlt es an einer elementaren Infrastruktur. Ausländische, und inländische Programme und Initiativen tragen zu einer sichtbaren Verbesserung der Situation bei.

Mali-Hilfe wird auch im nächsten Jahr mit Hilfe des BMZ wieder Schulen und Entbindungsstationen in Mali finanzieren und realisieren.

Bilder zur Veranstaltung

Weitere Infos: www.mali-hilfe.de