Nachrichten aus Mali

Erlöse vom 28. Hungermarsch und vom Orgelkonzert mit Friedemann Stihler und "vox in viam" ermöglichen Wasser und Strom  in Toroly / Mali

 

Einer der wichtigsten Partner von CSCOM (Krankenstation) Toroly, die deutsche NGO „Mali-Hilfe“, hat im Laufe des Jahres 2009 den Aufbau des Babyhauses in Toroly finanziert. Dieses Babyhaus hat sowohl die Arbeitsbedingungen des Personals im Gesundheitsbereich als auch die Lebensbedingungen der Bevölkerung von Dougoutene I  positiv beeinflusst.

Durch die ansteigende Anzahl von Patienten ist die Nachfrage für sauberes Wasser und Elektrizität gestiegen. Aufgrund dessen haben hat man so schnell wie möglich den Partner Mali-Hilfe angeschrieben.

Der Antrag für die Infrastrukturmaßnahmen wurde im März 2015 gestellt und im Laufe des Jahres 2016 das Projekt realisiert.

Die Gesamtkosten betrugen rund 25.000.- Euro

 

Die Wasserversorgung besteht aus einem Wasserturm von fünf Kubikmetern, der nach Bedarf 2-3 Mal täglich gefüllt werden kann, 8 Solarmodulen und einem Generator von 5 KVA. Sie stellen das kombinierte Pumpensystem dar.

Das Gesundheitspersonal des CSCOM wurde geschult, um das ganze System sorglos bedienen zu können.

Die Wasserversorgung besteht aus fünf Versorgungsstellen. Sie versorgt den Kreissaal und das Besprechungszimmer. Außerdem wurde für die Gäste ein Hydrant im Schatten eines Baumes auf dem Hof des CSCOMs installiert.

Die Stromanlage wurde unter anderem durch ein Solarmodul von 250 Watt und einer „trockenen“ Batterie von 150 Ampere realisiert. Mit 10 Solarbirnen wird das ganze CSCOM bis zum Hof mit Licht und Kühlungsmöglichkeiten versorgt.

 

Der  Präfekt als Vertreter des Staats hat sich auch sehr über diese Realisierung gefreut. Er wünschte sich, eines Tages die Vertreter der Mali-Hilfe zu treffen um seinen Dank persönlich auszudrücken und mit ihnen über weitere Domänen der Entwicklung der Kommune zu sprechen.

Während dieser Zeremonie hat das Dorfoberhaupt für die Kommune  im Namen der Dorfbewohner, dem Verein Mali-Hilfe, nicht nur für das jetzige Projekt, sondern auch für die unterschiedlichen Bemühungen der Organisation in Dougoutene I, gedankt.

Hierbei erwähnte er vor allem auch den Freund Peter Brucker genannt „Merekouno Ongoiba“.

Bericht: Baba Togo

Katastrophe 2015: Überschwemmungen im Dogonland

Zahlreiche Dörfer im Dogonland wurden überschwemmt und viele Häuser und Wohnungen zerstört. Bis zu 90Liter pro Quadratmeter fielen auf harten und trockenen Boden. Die MALI-HILFE e.V. hat eine Soforthilfe von 5.000.- Euro zur bereitgestellt. Betroffen waren auch die Ortschaften Ogotene und Douna Pen, Patenschulen von Monzelfeld und Longkamp. Die Grundschule Longkamp stellt einen Teil des Erlöses von Erntedank zur Verfügung.Die Grundschule Monzelfeld spendet vom Erlös des Schulfestes.
Die Mali-Hilfe möchte mit ihrem Engagement die Menschen unterstützen, damit sie unter besseren Bedingungen in ihrer Heimat bleiben können.
Wenn Sie spenden möchten:

Sparkasse EMH DE14 5875 1230 0010 0307 40 MALADE51BKS  "Nothilfe Dogonland"

Herzlichen DANK für Ihre Hilfe!

Projektreise März 2015