Nachrichten aus Mali

Kadiala hat endlich eine Kühlanlage in der Maternité

Bereits seit einigen Jahren besteht die Notwendigkeit einer solaren Kühlanlage an der "Maternité Gregor Eibes".

Auch in diesem Fall konnte Stefan Gemmel von zahlreichen Menschen Spenden erhalten, so dass in seinem malischen "Lieblingsort" endlich eine Kühlung von Impfstoffen und verschiedenen Medikamenten möglich ist.

Insbesondere Frauen und Kinder sind mit dieser verbesserten Gesundheitsituation sehr zufrieden.

Kadiala erhält ein "Duck-Duck"

 

Mit Unterstützung des Kinderbuchautors Stefan Gemmel wurden in Kadiala bereit einige Projekte realisiert so z.B. ein Schulgarten und Laternen um den Schulhof und den Hof der Maternité zu beleuchten.

 

Das neueste Projekt ist das "Duck-Duck" für die Maternité, holfen haben hier auch die Kinder der Grundschule St. Nikolaus.

Mit dem Fahrzeug werden Schwangere oder kranke Personen zu der Maternité gebracht.

Realisierung der Staumauer in Sogodougou

 Nachhaltige Förderung von Mädchen und Frauen in Mali:

- Mali-Hilfe e.V. realisiert den Bau eines Staudammes -

Nachdem eine marode Staumauer in Sogodougou in der Region Mopti nach etwa 10 Jahren kaum noch funktionierte und kein Wasser mehr halten konnte, wurden mit der Renovierung die Voraussetzungen für eine neue und effektive Gartenarbeit -verbunden mit vielen positiven Aspekten - wieder gesichert.

Das „Bett“, die Stützmauern und die Tore des Staudammes wurden fachmännisch und zufriedenstellend erneuert und aufgebaut.

Ein Staudamm für sieben Ortschaften

Mali-Hilfe e.V. konnte mit der Realisierung des Staudammes für sieben Ortschaften mit etwa 3.800 Einwohnern wieder einmal ein sehr wichtiges und nachhaltiges Projekt in die Praxis umsetzen.

In dem Zusammenhang  wurden spezielle Schulungen für die Frauengruppen mit den Themen Gartenbau, Vermarktung und Ernährungssicherung von einer spezialisierten malischen Organisation dorfweise durchgeführt.

Nachhaltiges Frauenprojekt

Das ist für die  Frauen sehr hilfreich, denn Ackerbau, Gartenbau, und Viehzucht können nachhaltig praktiziert werden, die Frauen sind berufsmäßig wieder mit eingebunden, können ihre Ernten auf den Märkten verkaufen und damit zum verbesserten Status der Familien beitragen.

Komitee garantiert notwendige Unterhaltung

Von den Dörfern wurde ein Staudamm-Komitee eingerichtet, um eine geregelte Benutzung und eine zukünftige Unterhaltung zu gewährleisten. Die Familien der Dörfer zahlen jährlich einen „Wasser-Beitrag“ von 500 FCFA  (0,75 €). So sind Mittel vorhanden,  um eine notwendige Unterhaltung zu gewährleisten.

Grundlagen für einen nachhaltigen Gartenbau

Mit dem geplanten Projekt „Staudamm von Sogodougou“ wurden somit gute Grundlagen für einen zukünftigen Gartenanbau im Bereich von 7 Ortschaften gelegt. Diese Möglichkeit von organisierter und geschulter Gartenarbeit garantiert Erfolg und ein sehr nachhaltiges Arbeiten bei allen Frauengruppen und nicht zuletzt eine Verhinderung von Emigration

Bereits seit Anfang September 2019 wird mit dem Wasser des neuen Staudammes aktiv gearbeitet.

 

Unterstützt wurde die Finanzierung der Baumaßnahme (28.000.- Euro) neben Elan e.V. / Bingo, von der ONG „L’association Solidarité Kendié“ und auch von der Firma „ITO-Logistic“ aus Frankfurt.

Die Dörfer selbst beteiligten sich ebenfalls mit einem finanziellen Beitrag an dem Projekt.

Weitere notwendige Mittel wurden beim 31. Hungermarsch gesammelt und beim Benefizkonzert  mit Jonathan Zelter und acoustic4 "erspielt".

Endlich Wasser für die Schule Sissokola in Dounfing

Die Schule von Dounfing liegt auf einem Berg in der Region Bamako. Der Aufbau der Schule und einer Wasseranlage ist schon seit ein paar Jahren eine Herzenssache der Eltern und des Schulleiters Boureima Sissoko.

Ganz besonders froh und zufrieden ist man momentan über die realisierte Bohrung von fast 200m, um Wasser in den Hochbehälter zu bekommen. Die Gesamtkosten für die Bohrung inkl. Wasserbehälter und Solarpumpe betrugen 9.500 Euro und wurden von Mali-Hilfe e.V, weiteren Sponsoren und der Schule selbst aufgebracht.

Das Wasser wird mit einer Solarpumpe hochgepumpt und kann dann einfach aus dem Wasserbehälter fließen

Wenn Geld vorhanden ist, wird weiter gemauert oder verputzt und neue Tischbänke werden angeschafft.

„Help a child“ hat auch bereits zweimal gespendet, um die Schule aufzubauen.

In diesem Jahr wird wieder eine traditionelle Kulturveranstaltung durchgeführt, gesponsert über eine deutsche Kulturstiftung  mit Herrn Wüsthof.

Zahlreiche Erfolge zeigen die gute Arbeit an der kleinen Schule mit etwa 150 Kindern.

So nach und nach entstanden verschiedene Klassen, die zwar schon benutzt werden, aber noch nicht ganz fertig sind. In der Zwischenzeit gibt es 6 Klassen und ein Büro. An der Schule gibt es in einigen Klassen mehr Mädchen als Jungen.

Neues Näh- und Alphabetisierungszentrum in Markala

Markala hat etwa 20.000 Einwohner und liegt am Niger in der Region Ségou, östlich von Bamako.

 Seit 2001 engagiert sich die Mail-Hilfe in Markala
Im Jahre 2002 wurde in Zusammenarbeit mit der Frauengruppe „Badegna“ der Bau eines Kindergartens finanziert. Damals wurden 40 Kinder in 3 Räumen betreut. Bis heute hat die Mali-Hilfe  gemeinsam mit der Frauengruppe am gleichen Standort zusätzlich eine  Schule mit  9 Klassen realisiert. Finanziert wurden diese Projekte durch das BMZ (ca. 75%), die Mali-Hilfe e.V. (ca. 15%) und die NGO
(Nicht-Regierungs-Organisation) „Badegna (ca. 10%).

Am Standort werden heute

- im   Kindergarten 202 Kinder mit 5 hauptamtlichen und 5 nebenamtlichen Lehrpersonen (Kindergärtner/innen),  bei einer Mädchenquote von ca. 60%

- in der Schule sind bei 22 Lehrpersonen insgesamt 597 Schüler/Innen bei einer Mädchenquote von 50% betreut.
Mit dem Schulabschluss können die Jugendlichen dann z.B. ein Gymnasium besuchen. 
Bei der Umsetzung hat die Mali-Hilfe besonderen Wert auf eine hohe Mädchenquote  und zusätzlichen Förderunterricht gelegt.
In zwei zusätzliche Fachräume für Förder- bzw. Musikunterricht werden auch Themen  wie Sexualerziehung, Hygiene, Umweltschutz etc.  den Schülern nahe gebracht.

Ein Schulgarten ist ebenfalls vorhanden, der zum einen zur Eigenversorgung und  zum anderen  zur gärtnerischen Ausbildung dient.

Das realisierte Näh- und Alphabetisierungszentrum  ist ein weiterer Baustein hin zur „Berufsausbildung“.  

 Mit dem Zentrum sollen Jugendliche, aber vor allem Frauen zum einen eine handwerkliche Arbeit erleben bzw. erlernen und damit eine nachhaltige Berufsvorbereitungen erhalten, zum anderen notwendiges Lesen und Schreiben erlernen.

Inhalte und Ziele
- nähen lernen

- praktische Umsetzung von Nähen und arbeiten mit verschiedenen Stoffarten

- Umgang mit Nähmaschinen (mit und ohne Strom)

- Erreichung einer Fertigkeit, die zur nachhaltigen praktischen Arbeitsmöglichkeiten  für Mädchen führt

- Alphabetisierung von Frauen und Jugendlichen

- Unterstützung der Familien durch ein zusätzliches Einkommen

 

In Nähkursen im Rahmen der schulischen Praxis sollen die Mädchen durch Fachfrauen in wöchentlichen Kursen (zweimal pro Woche) an die Details des Nähens, der Stoffe und der Nähmaschinen herangeführt werden.
Die Nähschule besteht aus 3 Klassenräumen, einer  Toilettenanlage und einem Raum zur Lagerung von Material (Stoffen etc.).

Zahlreiche Spenden wurden  100% zur  Realisierung der Nähschule / Alphab.zentrum bzw. werden nun  zum Betrieb der Nähschule  verwendet.

Sponsoren: Elan e.V., ITO Frankfurt, Fam. Staudt, FG Altrich,

Frauenorganisation des Landkreises St.Wendel,

Mali-Hilfe e.V. (u.a. mit Mitteln des  30. Hungermarsches)

Waser und Strom für Toroly

Erlöse vom 28. Hungermarsch und vom Orgelkonzert mit Friedemann Stihler und "vox in viam" ermöglichen Wasser und Strom  in Toroly / Mali

 

Einer der wichtigsten Partner von CSCOM (Krankenstation) Toroly, die deutsche NGO „Mali-Hilfe“, hat im Laufe des Jahres 2009 den Aufbau des Babyhauses in Toroly finanziert. Dieses Babyhaus hat sowohl die Arbeitsbedingungen des Personals im Gesundheitsbereich als auch die Lebensbedingungen der Bevölkerung von Dougoutene I  positiv beeinflusst.

Durch die ansteigende Anzahl von Patienten ist die Nachfrage für sauberes Wasser und Elektrizität gestiegen. Aufgrund dessen haben hat man so schnell wie möglich den Partner Mali-Hilfe angeschrieben.

Der Antrag für die Infrastrukturmaßnahmen wurde im März 2015 gestellt und im Laufe des Jahres 2016 das Projekt realisiert.

Die Gesamtkosten betrugen rund 25.000.- Euro

 

Die Wasserversorgung besteht aus einem Wasserturm von fünf Kubikmetern, der nach Bedarf 2-3 Mal täglich gefüllt werden kann, 8 Solarmodulen und einem Generator von 5 KVA. Sie stellen das kombinierte Pumpensystem dar.

Das Gesundheitspersonal des CSCOM wurde geschult, um das ganze System sorglos bedienen zu können.

Die Wasserversorgung besteht aus fünf Versorgungsstellen. Sie versorgt den Kreissaal und das Besprechungszimmer. Außerdem wurde für die Gäste ein Hydrant im Schatten eines Baumes auf dem Hof des CSCOMs installiert.

Die Stromanlage wurde unter anderem durch ein Solarmodul von 250 Watt und einer „trockenen“ Batterie von 150 Ampere realisiert. Mit 10 Solarbirnen wird das ganze CSCOM bis zum Hof mit Licht und Kühlungsmöglichkeiten versorgt.

 

Der  Präfekt als Vertreter des Staats hat sich auch sehr über diese Realisierung gefreut. Er wünschte sich, eines Tages die Vertreter der Mali-Hilfe zu treffen um seinen Dank persönlich auszudrücken und mit ihnen über weitere Domänen der Entwicklung der Kommune zu sprechen.

Während dieser Zeremonie hat das Dorfoberhaupt für die Kommune  im Namen der Dorfbewohner, dem Verein Mali-Hilfe, nicht nur für das jetzige Projekt, sondern auch für die unterschiedlichen Bemühungen der Organisation in Dougoutene I, gedankt.

Hierbei erwähnte er vor allem auch den Freund Peter Brucker genannt „Merekouno Ongoiba“.

Bericht: Baba Togo

Projektreise März 2015

 

Mali-Nachrichten sind zu erreichen unter:

mali4infos.wordpress.com

 

Aktion Pro Afrika e.V.